Das Jodlerchörli Geuensee hat am 32. Eidgenössischen Jodlerfest vom 28. bis 28. Juni 2026 in Basel mit seinem beeindruckenden Auftritt für grosse Beachtung und Applaus gesorgt. Bei sehr heissen Temperaturen von bis zu 39 Grad zeigte der Chor einmal mehr, dass Begeisterung und Disziplin auch unter herausfordernden Bedingungen Höchstleistungen ermöglichen.

Mit dem Wettlied «Heimlig gohn i spät am Obe» überzeugten die Jodlerinnen und Jodler bis ins Detail. Das Werk stammt von Komponist Peter Künzli. Unter der sicheren Leitung von Dirigentin Yvonne Fend-Bruder fand die Darbietung eine überzeugende und eindrückliche Form: vom zarten Ansatz bis zur kraftvollen Steigerung. Die hervorragende Akustik im Stadtcasino liess dabei die ganze Dynamikbandbreite zu. So gelang es dem Jodlerchörli, Stimmung und Ausdruck in jeder Passage spürbar zu machen. Die Resultate sprechen für sich: Auszeichnung mit Höchstnote 1; zum 47ten Mal in Folge. Dieser Erfolg wurde im Publikum sichtbar gefeiert. Einzelne Personen wischten sich nicht nur die Schweissperlen aus dem Gesicht, sondern auch die Tränen aus den Augen. Wer das Wettlied verpasst hat, erhält im November nochmals die Gelegenheit, es am Jahreskonzert live zu hören.

Am Sonntag fand die Reise ans Eidgenössische mit dem Einzug in Geuensee ihren schönen Abschluss: Beim traditionellen Empfang defilierte das Chörli durch das Spalier der Dorfvereine und der Bevölkerung, begleitet von der Musikgesellschaft Geuensee. Gemeindepräsident Remo Schürpf würdigte den Erfolg des Chörlis, dabei konnte er aus eigener Anschauung sprechen, hatte er das Chörli doch vor, während und nach dem Auftritt in Basel hautnah begleitet. Für einen würdigen Empfang sorgte zudem ein Apéro, den die Gemeinde für die verschiedenen Vereinsdelegationen sowie für die Bevölkerung offerierte.